Eindrücke aus Mönchengladbach

Benutzeranmeldung

Schon registriert? Mit einem Benutzerkonto können Sie sich per Newsletter informieren lassen, wenn es Neues auf der Website gibt.

Eine Studie der Hochschule Niederrhein aus dem Jahr 2014 belegt Unzufriedenheit mit dem Wohn- und Arbeitsstandort Mönchengladbach. Dazu wird die Vermutung verbreitet, Ursache sei die Meinung der ewigen Nörgler und Miesmacher.

Ein Blick in die Veröffentlichungen der WirtschaftsWoche zeigt, dass die Stadt Mönchengladbach im Städteranking für das Jahr 2013 an 59. Stelle des Dynamikrankings von 71 untersuchten Großstädten in Deutschland steht. Das Ranking beruht auf statistischem Material, das vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln gesammelt wurde. Material zu Wohn- und Arbeitsstandort gehört dazu.

Mönchengladbach erreichte bei der Materialauswertung in 27 Datenfeldern in nur zweien einen Platz in der ersten Hälfte der beteiligten Städte. In den meisten Datenfeldern gehört die Stadt zum letzten Drittel der Beteiligten. Ganz schlecht schneidet sie bei den Datenfeldern Immobilienmarkt (55), Lebensqualität (52), Arbeitsmarkt (62) und Wirtschaftsstruktur (51) ab.

Diesen Ergebnissen kann man sicher nicht den Makel anhängen, sie gingen zurück auf die Einschätzung von Miesmachern und Nörglern. Sie sollten Anlass sein darüber nachzudenken, was in unserer Stadt fehlt. Dabei sollte man nicht den Fehler machen, die Sicht auf das Notwendige durch überzogene Bewertung auch vorhandener positiver Entwicklungsaspekte  in der Stadt zu beeinträchtigen.

Die z.Zt. von CDU und SPD mit der Überheblichkeit absoluter Herrscher verkündeten Ziele für Maßnahmen wie Sauberhaltung der Stadt, Kampf gegen Schrottimmobilien und Neufassung von Vorschriften für Außenwerbung sind nützlich, aber nicht Ausweis von wirksamer Stadtentwicklung. Die erfordert konzeptgebundenes Handeln im Zusammenwirken mit planmäßiger Wirtschaftsförderung. Nur auf diese Weise wird die Stadt frei von der Zufälligkeit und der Abhängigkeit von Dritten, die mit Macht und öffentlich wirksamem Druck ihre Interessen verfolgen, welche sie als Interessen der Stadt zu verkaufen wissen.

Die FWG hat bereits in der ersten Ratssitzung dieser Amtsperiode aufgezeigt, wie sinnvolle Konzeptgebundenheit für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung möglich gemacht werden könnte. Die Vorschläge fanden nicht den Gefallen der Mehrheit im Rat der Stadt. Gründe dafür wurden nicht vorgetragen.

 

Verantwortlich im Sinne von § 5 TMG

Erich Oberem sen.
Kampsheide 9, 41063 Mönchengladbach

 

Tel: +49 2161 896528
Web: www.fwg-in-mg.de
E-Mail: info@fwg-in-mg.de

Der Kommentar - aus und für Mönchengladbach

Diese Website wird seit der Auflösung der Freien Wählergemeinschaft 2016 vom ehemaligen Vorsitzenden Erich Oberem sen. fortgeführt.

 

Dabei sollen Informationen und Einschätzungen zu kommunalpolitischen Angelegenheiten für Interessierte vermittelt werden.